Über GPDays


Wie alles begann

Meine Leidenschaft für Autos hat schon recht früh begonnen. Einige meiner schönsten Kindheitserinnerungen sind die Campingausflüge mit meinem Vater in die Eifel zu mehreren Formel 1 Rennen. Ein paar Würstchen auf dem Grill und die Motorengeräusche im Hintergrund - perfekt.

Natürlich waren auch ein paar Trips zu diversen Go-Kart Hallen mit dabei. Zu Anfang allerdings auch nie mehr als hier und da ein paar Runden am Wochenende. Bis heute frage ich mich was passiert wäre, wenn ich den Motorsport von klein auf durchweg ernsthaft weiterverfolgt hätte.

Es dauerte dann ein paar Jahre bis ich mit 13 oder 14 Jahren meine Mutter überredete, mich zur nächstgelegenen Outdoor Kartbahn zu bringen. Aus dem ersten Besuch entwickelte sich ein gesamter Tag auf der Strecke und ein neuer Rundenrekord. Im Anschluss wurde ich von einem der Mitarbeiter angesprochen, ob ich nicht mal sein Rennkart ausprobieren wolle. Klar?!

Mit ungefähr 30ps und der ersten schnellen Runde dauerte es nicht lange und ich war hin und weg. Von diesem Moment an ging in meinem Kopf alles nur noch um das Kartfahren.

Was als Hobby anfing, nahm recht schnell semi-professionelle Züge an. Auf der einen Seite hat die Teilnahme an diversen Meisterschaften und Zugehörigkeit zu einem Rennteam ungeheuer Zeit gekostet. Auf der anderen Seite stand auch der enorme finanzielle Aufwand. Gleichzeitig merkte ich auch, dass ich in Sachen Erfahrung ungefähr 10 Jahre hinter den TOP-Fahrern in den Meisterschaften lag. Ich war einfach zu spät dran. Mit dem Ende meiner Schulzeit und dem Anfang meines Studiums, hing ich den Rennanzug widerwillig an den "Nagel".

 

Die Idee zu GP Days

Kurz nachdem ich mein gesamtes Kartequipment verkauft hatte, wurde mir nochmals bewusst, was für einen großen Teil meines Lebens der Motorsport eingenommen hatte. Ganz ohne ging es einfach nicht.

Nachdem ich mein erstes Auto abholen durfte, einen Mini Cooper S (R56), dauerte es keine zwei Wochen bis zur ersten Runde Nordschleife. Wie zu erwarten, war das Feuer damit wieder entfacht. Es kamen weitere Runden Nordschleife und mehrere Besuche in Spa hinzu. Aus diversen Gründen, unter anderem den Limitationen des Leasingvertrages was Fahrzeugveränderungen anging, wurde der Cooper S gegen einen gebrauchten Mini John Cooper Works GP (R53) eingetauscht, den ich heute immer noch fahre.

Seit meiner ersten Runde Nordschleife sind nun ziemlich genau 10 Jahre vergangen und damit auch einige Trackdays in Belgien, Holland, England und Frankreich. Die Idee die Seiten zu wechseln und eigene Trackdays zu organisieren ist im Jahr 2018 zum ersten Mal aufgekommen. Als dann 2019 vor der Tür Stand und damit auch die guten Vorsätze für das neue Jahr, war der Entschluss gefasst - ich werde eine Firma gründen und noch in diesem Jahr den ersten Trackday organisieren.

Bestimmt auch etwas den gesammelten Erfahrungen im MINI geschuldet, möchten wir bei unseren Trackdays einige technisch anspruchsvolle Strecken anbieten, sodass auch Fahrer mit weniger leistungsstarken Fahrzeugen voll auf ihre Kosten kommen. Deshalb wird unser Streckenangebot auch einige „kleinere“ Strecken beinhalten.

Das soll natürlich nicht heißen, dass Teilnehmer von sehr leistungsstarken Autos keinen Spaß auf unseren Trackdays haben können! Ab 2020 planen wir unser Angebot um einige größere Strecken, wie z.B Bilster Berg und Zandvoort, zu erweitern.

Folgt uns auf unseren Social-Media-Kanälen, um keine neuen Entwicklungen und Angebote zue verpassen

Via info [at] gp-days.com sind wir immer für euch erreichbar, solltet ihr Anmerkungen oder Fragen zu unseren Veranstaltungen haben.